Dienstag, 23. Dezember 2014

Faule Weihnacht


Hallo ihr Lieben… 
in der letzten Woche war ich richtig faul.
Kam wenig zum Sport und naja was soll ich sagen … ich habe aus Versehen wohl auch den ein oder anderen Zimtstern „zu viel“ vernascht.
Obwohl faul?

Und schon ertappe ich mich, wie ich in eine selbstauferlegte Druckfalle getappt bin. Ein altes Muster von Herrn Grießgram. (Siehe Buch: aus Versehen satt- Der Klick im Kopf).

Ich war doch gar nicht faul. Ich kam nur vor lauter Buchveröffentlichung, Geschenke kaufen, Massen an Essen rankarren, Adventsfeiern, Weihnachtsmarktbesuchen und Adventspaziergängen, Adventschifffahrten und,  und, und, nicht zu meinem eigentlichen Rhythmus an Bewegungsspaß.
Bewegt habe ich mich dennoch genug. Die schon erwähnte Hetzerei von einer Veranstaltung zur nächsten mit Kleiderwechseln in Rekordzeit. Sollte ich mal einen anderen Job wollen, das wäre bald bühnenreif.
Tüten voller Geschenke schleppen IST Kraftsport! Ganz zu schweigen von der Rennerei in Hunderte Geschäfte (Ausdauer).

Weihnachtsmärke abklappern erweist sich sogar, durch das nervige Stopp and Go, vor allen Dingen in Großstädten, als Training für die Nerven.
Am Sonntag war ich meinem Mann, ganz untraditionell, sogar behilflich, beim Weihnachtsbaum schleppen und aufbauen.

Gestern dann der Höhepunkt meiner sportlichen Weihnachtsvorbereitungen: Getränke, Fleisch und Gemüsetaschen schleppen. (Mein Mann wollte helfen aber Hey… ich war 7 Wochen beim Training, das zahlt sich aus)
Nein, faul war ich eigentlich wirklich nicht. Ich weiß auch nicht, wie viele Kalorien man wohl verbraucht, wenn man ein Drei-Gänge-Menü für die Familie kocht – aber das geht wohl gegen null, weil man es ja selber mitisst, und ist ja auch aus Versehen ziemlich egal, wie wir ja wissen.

Dann kann ich mich ja eigentlich beruhigt zurücklehnen. Meinen Grießgram Lügen strafen und euch eine leckere, fröhliche Weihnachtszeit wünschen.
Genießt jeden Zimtstern, jede Leckerei. Lasst sie euch auf der Zunge zergehen (dann brauch man meist gar nicht soviel).

Ich finde, Weihnachten ist ein warmes, friedliches Gefühl so ganz tief innen – das sollte man genießen und nicht mit Lebensmitteln zuschütten.


Eure
Michaela Röder
www.michaela-roeder.de

(Buchautorin, Beziehungscoach, ja, auch für mich kam Weihnachten mal wieder sehr überraschend und freut sich auf das nächste Jahr mit Euch.


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