Ich freue mich, Euch die erste Leseprobe aus Schritt 1 des neuen Buches vorstellen zu dürfen.
Schritt 1 kommt in wenigen Tagen als EBook. Insgesamt wird es 5 Schritte geben:
1. Umdenken
2. Liebe dich satt
3. Esssen mit drei S
4. Bewegen mit drei S
5. Entpanung
Und hier nun die Leseprobe, Ich bin gespannt wie sie Euch gefällt.
Ich habe mir
gedacht, während du genüsslich deine Schokotorte schlemmst, schreibe ich dir
zur Belustigung mal einiges über die Diäten auf, die ich ausprobiert habe.
Ich
glaube es sind nicht alle aber auf jeden Fall die Gängigsten und ich vermute
fast, meine Worte könnten vielleicht auch von dir sein?
Als ich ein
Kind war, war ich leidenschaftliche Schwimmerin. Ich habe viele Urkunden
und Medaillen abgeräumt. Ich musste sehr auf das Essen achten aber das war
vernünftig, weil eben Eiweiß und Kohlenhydrate etc. ausgewogen sein mussten.
Irgendwann
hatte ich keine Lust mehr auf den Stress, den so ein Sport mit sich bringt und hörte
auf. Mit der Folge, dass ich zunahm.
Klar, wenn
man vorher mehrmals in der Woche trainierte und nun kaum noch etwas an Bewegung
hatte und außerdem endlich die heiß geliebten Süßigkeiten erlaubt waren, die
vorher Buchstäblich ins Wasser fielen.
Ich war
nicht dick aber man erzählte es mir.
Von allen bekam ich zu hören, dass ich ja
ganz schön zugelegt hätte. Dabei war ich eigentlich eine ganz normale
Jugendliche in der Pubertät. Ich bekam Hüften und eben alles was zu einer
normalen Frau irgendwann dazu gehören sollte.
In den
folgenden Jahren war Diät mein absoluter Dauer-Begleiter. Was auch jemals auf
den Markt kam, ich probierte es aus. Auch nach den Schwangerschaften war
Gewichtsabnahme das vordergründige Thema. Anstatt mich zu Fragen, wie es mir
mit meinen Kindern geht und ob ich mich wohl fühle als Mutter fragte man mich
in jeder Krabbelgruppe, wieviel ich zugenommen hatte und wieviel wieder ab.
Eigentlich
ging’s nur ums Gewicht.
Die Mütter
hatten kein anderes Thema. Nicht, das ich damals dick gewesen wäre, nein nein.
Ich hatte eine normale Figur mit netten Rundungen. Ich machte Diät und Diät und
Diät. Quälte mich tagelang mit leerem Magen herum und trank nur Säfte und
Wasser.
Ich machte
auf eigene Faust Heilfasten jedoch mit mäßigem Erfolg. Alles was ich abnahm,
hatte ich doppelt wieder drauf, da ich mich bei der nächsten Party erst mal
kräftig belohnte. Heute weiß ich natürlich das Heilfasten eine ganz andere
Funktion hat aber damals, in meinem Diätwahn, war mir das nicht klar.
Irgendwann
begegnete ich, der magischen Kohlsuppe. Magisch war vor allen Dingen der
Brechreiz, den ich nach drei Tagen entwickelte wenn ich auch nur in die Nähe der Suppe kam. Also schüttete ich die Suppe ins Klo. Abgenommen hatte ich
vielleicht 2 Kilo. Du ahnst es schon, weil mein Körper mich so gerne hat, gab
er mir gleich 4 Kilo zurück. Falls noch mal schlechte Zeiten kämen und ich
ekelhafte Kohlsuppe essen müsse.
Dann war ich
mir sicher, ich hatte das Maß aller Dinge gefunden, als ich tolle Tropfen in
der Apotheke fand. Simple Appetitzügler. Nach einer Woche kam ich ins
Krankenhaus weil ich einen Schwächeanfall hatte. Die Appetitzügler hatten mir
zwar 3 Kilo in einer Woche weggezaubert allerdings: 6 wieder drauf. Für den
Fall das schlechte Zeiten… du weißt schon.
So ging es
immer wieder runter und rauf und runter und rauf. Bis die nächste Diätwelle aus
dem Fernseher in mein Esszimmer schwappte. Ich stopfte mir vieles anstelle des
leckeren Essens in den Mund. Algenkapseln und Enzymkapsel, komische
Fettverbrennungskapseln aus dem Internet nach denen ich mich fühlte als hätte
man mich wie ein Duracell-Häschen aufgedreht und ich lief und lief und lief. Am
Ende stopfte ich mir sogar Watte in den Mund. Ein Geheimtipp eines Models aus
der Nachbarschaft um den Hunger zu dämpfen.
Nichts half.
Zwar hatte ich keinen Hunger aber die Gier nach Kalorienreichem brachte mich um
und war immer stärker.
Ich sag doch der Herr Grießgram (alter Bekannter aus dem Pink-Thinker Buch) ist nicht so leicht
umzustimmen.
Glücklicherweise
kamen irgendwann die Wattekapseln auf den Markt, die erst im Magen aufgingen
und sich dann zu Schwämmen vergrößerten. Warum Glücklicherweise? Na, so hatte
ich endlich wieder eine neue Methode gefunden mir einzureden: „Diesmal wird es
klappen“ und außerdem fluselt normale Watte im Mund rum.
Ok, das war
in jungen Jahren. Zwischendurch kamen diverse Getränke auf den Markt die man
anstelle einer Mahlzeit essen sollte. Zwar hatte ich ständig das Gefühl ich
trinke verdünntes Mehl aber der Erfolg war es mir schließlich wert. Als der Tag
gekommen war, an dem ich endlich wieder feste Nahrung zu mir nahm, konnte ich
nicht genug von fester Nahrung bekommen und ich nahm mal wieder zu.
Die nächste
Diät war wieder ein Trinkexperiment, diesmal ging es um so ein ekeliges Pulver
das so Geleeartig wurde, wenn man es in einen O-Saft oder so rührte. Es hatte
eine ähnliche Konsistenz wie Tapetenkleister oder das innere Gelzeug einer
vollen Babywindel und es schmeckte ehrlich gesagt auch so. Ich würgte es
dreimal täglich runter und dieses Pulver man mag es kaum glauben, es würgte -
eh wirkte. Ja, du hast richtig gelesen. Ich hatte keinen Hunger mehr. Mir war
nur den ganzen Tag übel und schlecht.
Also war
auch das eine Niete. Nachdem ich etwa zweihundert Euro für Tabletten ausgegeben
hatte, die im Schlaf Fett verbrennen sollten kam ich endlich an die Lösung
aller Lösungen.
Mein
Hausarzt erzählte mir von dieser Möglichkeit und ich griff natürlich beherzt
zu. Es ging um ein Medikament, dass das überschüssige Fett einfach aus dem
Körper schleusen sollte. Man nahm es einfach vor jeder Mahlzeit zu sich und
schon gings los.
Und wie es
los ging. Junge, junge. Ich erinnere mich, dass ich am liebsten die Pampers von
meiner Tochter ausprobiert hätte und dann, der große Showdown, (du ahnst es:
dieses Wort habe ich weise gewählt), in einem Restaurant.
Ich schaffte es nur
sehr knapp auf die Toilette und leider hörte der Showdown gar nicht mehr auf.
Danach war ich drei Tage krank und schwor mir, endlich mit diesen bescheuerten
Diäten aufzuhören und mich nicht länger zu quälen. Inzwischen wog ich 103 Kilo
und das war wirklich mein absolutes Spitzen-Höchstgewicht das ich jemals
erreicht habe. Ich stand vor dem Spiegel und heulte und heulte und kam so zu
den Punktezählern aus Amerika.
Doch ich
hatte die entscheidenden Umdenkpunkte nicht bedacht. So zählte ich und zählte
ich und wenn auch nur mal die kleinste Gelegenheit war, endlich über die Punkte
hauen zu können, schlug ich mir den Bauch voll.
Da es leider in meinem Umkreis
jede Woche eine gute Gelegenheit gab, wenn nicht zwei oder drei, nahm ich auch
hier nichts ab. Aber wenigstens nahm ich auch nichts mehr zu.
Ich bin
heute davon überzeugt, dass das alles nichts bringt. Es wird nur helfen deine
Einstellung zu ändern. Weil du dir endlich und für immer die Flausen aus dem
Kopf schlägst, Diäten machen zu müssen um eine gute Figur zu haben. Das ist
völliger Quatsch, wie ich auch feststellte, als ich aus Versehen satt war.
Der erste Teil ist nun als Download zum Kennenlernpreis erhältlich:
Aus Versehen satt! Figurprobleme waren gestern: Schritt 1: Umdenken - der Klick im Kopf!
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