Hallo Ihr Lieben…
Herzlich Willkommen bei meinem neuen Blogprojekt…aus
Versehen satt.
In Kürze erscheint zu diesem Blog mein mehrteiliges Buch:
„Aus Versehen Satt“.
In Teil 1 wird es um Umdenken gehen… denk dich Schlank und
Glücklich. Hier geht es aber erst mal um etwas anderes. Nämlich um mein:
Change your Life- Projekt.
Schrieb ich letztens noch, dass sich mit der 40 rein gaaar
nichts geändert hat? Ja, so ist denn halt manchmal im Leben.
Nachdem ich also „Aus Versehen“ einige Kilo losgeworden war,
die ich dank Jojoeffekt erworben hatte (Ich nahm nach einem Schicksalsschlag
sehr viel ab und doppelt soviel wieder zu), zog ich um.
Nicht das ich jemals
richtig dünn oder schlank gewesen wäre aber nun war ich mir selbst ein bisschen
zuuuuviel.
Ich saß an einem warmen Sommermorgen bei einer gemütlichen
Tasse Kaffee auf meiner neuen Dachterrasse und blinzelte in die Natur, als mehrere
sportlich gekleidete Menschen auf der Wiese auftauchten, begannen irgendwelche
Hütchen aufzustellen und eine Art Zirkeltraining zu absolvieren.
Altbekannte Übungen aus dem Schulsport waren auch dabei. Wie
zum Beispiel der gute alte Hampelmann.
Irgendwann, ich hatte das Trüppchen schon längst wieder
vergessen, kam mein Mann freudestrahlend nach Hause und erzählte mir, dass er
bald beim „Functionaltraining“ mitmachen würde. Er läuft auch Marathon, von
daher überraschen mich solche Ideen bei ihm nicht. Erst später realisierte ich, dass
es sich um das lustige Hampelmann-Training handelte, und ließ mich von ihm überreden,
einmal mitzugehen.
So eine blöööde Idee. Sie hat mir mein „Sport ist Mord“
Motto gründlich versalzen.
Es war zwar gar nicht so unübel, lustig im Gras rumzuhopsen
(auf jeden Fall viel amüsanter als im Fitnessstudio auf irgendwelche Platten zu
treten) aber: ich schaffte nur sieben von zwölf Stationen und gab wohl
oder übel auf, ehe ich mit knallrotem Kopf, einem Kollaps erlag.
Als wäre das nicht schlimm genug gewesen, konnte ich mich
fünf Tage nicht bewegen. Ich ging, als hätte ich zwei versteifte Kniegelenke und
konnte nur mit Mühen und starken Schmerzen Treppen gehen. Nein, die mitleidigen
Blicke entgingen mir nicht und auch nicht, dass eine Frau leise raunte: „Oh
Gott, das kann einem leid tun. So jung und sooo krank.“
Ich schnaubte innerlich und dachte“ Ja, so jung und soooo gemein
zu sich selbst.“
Schließlich hatte ich jahrelang meinen Körper
Bewegungsentwöhnt. Nun rächte er sich fürchterlich.
An dieser Stelle hätte ich es ja nun gut sein lassen können.
Eigentlich. Es wäre mir vielleicht lieber gewesen.
Hätte ich nicht dummerweise
meinem Mann von meinem Buchprojekt erzählt, hätte er es dem Trainer nicht
weitererzählt und der kam auf die glorreiche Idee, mich zu dieser Challenge zu "überreden". Ich konnte einfach nicht „Nein“ sagen. Dafür hatte es dann doch
anfänglich zu viel Spaß gemacht und zu verlockend war es, etwas
wiederzubekommen, was ich dringend gebrauchen könnte, um meine sündhaft teuren
Klamotten wieder anzuziehen.
Meine Kleidergröße 42.
In der nächsten Zeit werde ich euch berichten: Von Höhen und
Tiefen und der Freude *räusper*, nun ein Outdoorsportler zu sein.
Zur
Erinnerung: Es ist November.
Eure
Michaela Röder
www.michaela-roeder.de
(Buchautorin mit Kleidergröße *sagichnicht* und einem hoffentlich,
stabilen Immunsystem)
Mein Herausforderer: www.body-perfect.de
Mein Herausforderer: www.body-perfect.de
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