Dienstag, 4. November 2014

Aus Versehen Sport

Hallo Ihr Lieben…

Herzlich Willkommen bei meinem neuen Blogprojekt…aus Versehen satt.
In Kürze erscheint zu diesem Blog mein mehrteiliges Buch: „Aus Versehen Satt“.
In Teil 1 wird es um Umdenken gehen… denk dich Schlank und Glücklich. Hier geht es aber erst mal um etwas anderes. Nämlich um mein: 

Change your Life- Projekt.

Schrieb ich letztens noch, dass sich mit der 40 rein gaaar nichts geändert hat? Ja, so ist denn halt manchmal im Leben.

Nachdem ich also „Aus Versehen“ einige Kilo losgeworden war, die ich dank Jojoeffekt erworben hatte (Ich nahm nach einem Schicksalsschlag sehr viel ab und doppelt soviel wieder zu), zog ich um. 

Nicht das ich jemals richtig dünn oder schlank gewesen wäre aber nun war ich mir selbst ein bisschen zuuuuviel.

Ich saß an einem warmen Sommermorgen bei einer gemütlichen Tasse Kaffee auf meiner neuen Dachterrasse und blinzelte in die Natur, als mehrere sportlich gekleidete Menschen auf der Wiese auftauchten, begannen irgendwelche Hütchen aufzustellen und eine Art Zirkeltraining zu absolvieren.
Altbekannte Übungen aus dem Schulsport waren auch dabei. Wie zum Beispiel der gute alte Hampelmann.

Irgendwann, ich hatte das Trüppchen schon längst wieder vergessen, kam mein Mann freudestrahlend nach Hause und erzählte mir, dass er bald beim „Functionaltraining“ mitmachen würde. Er läuft auch Marathon, von daher überraschen mich solche Ideen bei ihm nicht. Erst später realisierte ich, dass es sich um das lustige Hampelmann-Training handelte, und ließ mich von ihm überreden, einmal mitzugehen.

So eine blöööde Idee. Sie hat mir mein „Sport ist Mord“ Motto gründlich versalzen.

Es war zwar gar nicht so unübel, lustig im Gras rumzuhopsen (auf jeden Fall viel amüsanter als im Fitnessstudio auf irgendwelche Platten zu treten) aber: ich schaffte  nur sieben von zwölf Stationen und gab wohl oder übel auf, ehe ich mit knallrotem Kopf, einem Kollaps erlag.

Als wäre das nicht schlimm genug gewesen, konnte ich mich fünf Tage nicht bewegen. Ich ging, als hätte ich zwei versteifte Kniegelenke und konnte nur mit Mühen und starken Schmerzen Treppen gehen. Nein, die mitleidigen Blicke entgingen mir nicht und auch nicht, dass eine Frau leise raunte: „Oh Gott, das kann einem leid tun. So jung und sooo krank.“
Ich schnaubte innerlich und dachte“ Ja, so jung und soooo gemein zu sich selbst.“

Schließlich hatte ich jahrelang meinen Körper Bewegungsentwöhnt. Nun rächte er sich fürchterlich.

An dieser Stelle hätte ich es ja nun gut sein lassen können. Eigentlich. Es wäre mir vielleicht lieber gewesen. 

Hätte ich nicht dummerweise meinem Mann von meinem Buchprojekt erzählt, hätte er es dem Trainer nicht weitererzählt und der kam auf die glorreiche Idee, mich zu dieser Challenge zu "überreden". Ich konnte einfach nicht „Nein“ sagen. Dafür hatte es dann doch anfänglich zu viel Spaß gemacht und zu verlockend war es, etwas wiederzubekommen, was ich dringend gebrauchen könnte, um meine sündhaft teuren Klamotten wieder anzuziehen. 

Meine Kleidergröße 42.

In der nächsten Zeit werde ich euch berichten: Von Höhen und Tiefen und der Freude *räusper*, nun ein Outdoorsportler zu sein. 

Zur Erinnerung: Es ist November.

Eure
Michaela Röder
www.michaela-roeder.de

(Buchautorin mit Kleidergröße *sagichnicht* und einem hoffentlich, stabilen Immunsystem)

Mein Herausforderer: www.body-perfect.de 

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